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Das Höhnsche Haus

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"Pax intrantibus, salus exeuntibus" - "Friede beim Eintreten, Wohl beim Hinausgehen", so lautet die Inschrift auf dem Portal des "Höhnschen Hauses".

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Das Gebäude in der Saalstraße/ Ecke Saumarkt demonstriert eindrucksvoll den Zeitgeschmack des beginnenden 17. Jahrhunderts. Beide Untergeschosse verkörpern den typischen Renaissancecharakter, insbesondere durch die bemerkenswerte Renaissancefassade.

 

Das Patrizierhaus, welches 1609 erbaut wurde, beherbergte im 18. Jahrhundert das kursächsische Postamt. Wöchentlich gab es einen Postwagenbetrieb für Personen und Fracht mit der Kutsche. Als spätestens 1707 eine berittene Post von Suhl über Schleusingen und Ilmenau bis hierher existierte, hatte sich Saalfeld als wesentlicher Verkehrsknotenpunkt etabliert. Ein Brand im Jahre 1911 hinterließ schwere Schäden an Haus und Nebengebäuden. Die erhalten gebliebene Fassade wurde später um ein Obergeschoss erweitert und mit dem rekonstruierten Zwerchhausgiebel versehen.

 

Die Bezeichnung "Höhnsches Haus" geht auf den ehemaligen Besitzer, den Kaufmann Eduard Höhn, zurück.

Von Kindern für Kinder

Der Kaufmann Eduard Höhn gab diesem Haus seinen Namen.

 

Die Worte auf dem Portal bedeuten "Friede beim Eintreten, Wohl beim Hinausgehen". Mit der prächtigen Fassade zeigte man damals seinen Reichtum.

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